01

Produkt und Nutzung zuerst erklären

Beginnen Sie mit dem Produkttyp und dem Alltag, für den die Tasche gedacht ist. Eine Arbeitstasche für schwere Werkzeuge stellt andere Anforderungen als eine leichte Kosmetiktasche oder ein Reiseorganizer.

Nennen Sie Inhalt, Nutzungshäufigkeit, Trageweise und die Funktionen, die auf keinen Fall fehlen dürfen. Diese Informationen helfen mehr als allgemeine Begriffe wie hochwertig oder praktisch.

02

Maße und Ansichten bereitstellen

Mindestens Außenmaße und eine klare Vorder-, Seiten- und Rückansicht sind sehr hilfreich. Bei Fächern sollten Position, ungefähre Größe und Öffnungsrichtung erkennbar sein.

Wenn Maße noch nicht endgültig sind, kennzeichnen Sie diese als vorläufig. Eine bewusste Schätzung ist besser als ein Bild ohne Maßstab.

  • Breite, Höhe und Tiefe
  • Gurtlänge oder Verstellbereich
  • Größe wichtiger Gegenstände
  • Positionen von Fächern, Reißverschlüssen und Logo
03

Referenzen richtig kennzeichnen

Fotos, vorhandene Taschen und KI-Bilder sind nützlich, wenn klar ist, welches Detail gemeint ist. Schreiben Sie zum Beispiel: Öffnung wie Referenz A, Schultergurt wie Referenz B, Farbe ähnlich Referenz C.

Ein Referenzbild allein verrät weder Innenkonstruktion noch Materialstärke. Es ersetzt deshalb keine Entscheidung über Funktion und Abmessungen.

04

Stückzahl und Zielzeitraum nennen

Die geplante Menge beeinflusst Materialroute, Produktionsplanung und Preisstruktur. ProtoBag arbeitet bei geeigneten Projekten ab 100 Stück pro Modell; die tatsächliche Machbarkeit hängt vom Produkt und den gewählten Komponenten ab.

Ein Zieltermin sollte als Planungsrahmen verstanden werden. Belastbare Termine werden erst bestätigt, wenn Muster, Materialien und Produktionsumfang geklärt sind.

05

Was für die erste Prüfung ausreicht

Ein vollständiges Tech Pack ist hilfreich, aber nicht für jede erste Kontaktaufnahme zwingend. Ein gutes Briefing kann aus Referenzprodukt, Fotos mit Maßen, Skizzen, Rendering und einer klaren Beschreibung bestehen.

ProtoBag Studio prüft zuerst, was bereits vorhanden ist und welche Angaben für eine kostenpflichtige Bemusterung noch fehlen. Je klarer die Unterlagen, desto gezielter kann der Musterprozess starten.